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Montag, 14. November 2011

Schon gebibert?

©einstein.schulen-nb.de
In der Woche vom 7. bis 11. November nahmen wieder zehntausende Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland am Informatik–Wettbewerb „Biber“ teil. Teilnehmen konnte jeder, der sich rechtzeitig angemeldet hatte oder angemeldet worden war. Im Normalfall bekommen die Schüler_innen die Zugangsdaten von ihrem Mathematiklehrer und haben dann als Klasse oder einzeln einen Termin, an dem sie im Computerraum Gelegenheit zum Lösen der Aufgaben haben. Es werden Fragen aus dem mathematischen, wissenschaftlichen, aber auch aus dem informatischen Bereich gestellt, wobei man möglichst viele Punkte sammeln soll. Es gibt vier Altersstufen:

Klasse 5-6; 7-8; 9-10; 11-13. Es werden wie im letzten Jahr wieder 18
Fragen im Multiple–Choice–Format gestellt (6 leichte, 6 mittlere und 6 schwierige Fragen). Die Punkteverteilung funktioniert so:

Montag, 31. Oktober 2011

Endlich wieder Halloween!


Am 31. Oktober heißt es wieder: Süßes oder Saures! Aber in Wirklichkeit ist es eine lange Geschichte, wie Halloween von altehrwürdigen Bräuchen zum Süßigkeitenverteiltag  wurde.
Angefangen hat alles mit einem keltischen Brauch, bei dem der Einzug des Viehs von den Wiesen zurück in die Ställe gefeiert  wurde. Um zu verhindern, dass damit auch die bösen Geister „zurück in ihre Heime“ kommen, wurden die Knochen der alten Schlachttiere verbrannt. Dabei wurden angeblich auch Verkleidungen getragen. So hat sich der Brauch über Jahrhunderte bis zu uns, vielleicht etwas verändert, weiterentwickelt. Übrigens, der Brauch Kürbisse aufzustellen, kommt aus Irland.
So, jetzt muss ich aber los. Ich persönlich werde mit meinen Schulfreunden auf die alte Art um die Häuser ziehen. Dann wird es wieder heißen: Süßes oder Saures!

Robert Valeske                                     Quellen : Wikipedia.de (Artikel : Halloween)

Wohin mit mir?


Ein Wochenende der Zukunft –  so könnte man die Tage vor Halloween beschreiben. Schließlich fand am Wochenende außer der erfolgreichen ersten Studienmesse der RLO auch noch die Expolingua statt.
Expo was? Hat das was mit Latein zu tun?

Montag, 24. Oktober 2011

Du bist Deutschland … aber bist du auch Europa?



„Du bist Deutschland!“ - war ein viel zitierter, aber häufig auch umstrittener Slogan einer Werbekampagne, die vor einigen Jahren dauerhaft über unsere Bildschirme und Kinoleinwände flimmerte.
Es war ein Aufruf zu einem positiveren deutschen Nationalgefühl, unterstützt von vielen Prominenten, Printverlagen und einschlägigen Fernsehanstalten.

Momentan würde eine solche Kampagne wohl für große Verwirrung sorgen: So spricht im Moment so gut wie jeder vom Eurorettungsschirm, der Krise rund um Griechenland oder anderen europäischen Problemen.
So wichtig Europa bzw. die Europäische Union für die Politik und Wirtschaft unserer Gesellschaft ist, so selten wird uns als (jungen) Bürgern diese Bedeutung bewusst gemacht. Das Gegenteil ist meist der Fall: Häufig wird versucht eher das deutsche als das europäische Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.

Subjektive Wahrnehmung


Wer kennt das nicht: das Gefühl, ungerecht behandelt worden zu sein. Ob man diesen „subjektiven“ Eindruck durch Freunde, Verwandte oder beispielsweise in der Schule erfährt, gehört gemeinhin zum alltäglichen Erfahrungsschatz. Manchmal mit Recht, manchmal mit oder im Unrecht. Doch wer und wie kann man das Eine vom Anderen unterscheiden, und wie geht der Betroffene, der sich oftmals mittelfristig mit diesem Ärgernis beschäftigen muss, am besten mit der Situation um?

Diese Geschichte soll kein Pamphlet sein und Menschen an den Pranger stellen oder über sie richten. Nein. Hiermit sollen vielmehr Anregungen über die Alltäglichkeit der eigenen, der subjektiven Wahrnehmung, gegeben werden. Inwiefern man mit dem Resultat zufrieden sein kann, entscheidet man selbst - oder die subjektive Wahrnehmung.

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Anfang:

Sebastian wusste es. Er musste sie bekommen. Die für ihn alles bedeutende, selbstbestätigende Note. Tagelang hatte er sich auf die Rückgabe der Hausarbeit gefreut. Schließlich hatte er sich ja auch tagelang mit der Hausarbeit beschäftigt. Immer und immer wieder hat er Quellen gegengeprüft, sich vergewissert, dass Aufbau, Struktur, Rechtschreibung und einfach der Gesamteindruck für den Leser - in diesem speziellen Falle den Lehrer – ein harmonisches Gebilde produzieren. Was sollte schon schiefgehen, dachte er sich? Freunde schauten sich die Arbeit an, sie nickten sie ab. Alles sollte mit dieser Arbeit perfekt werden, sie sollte die langen Jahre in der Schule, zugegebenermaßen mal mit mehr, mal mit weniger Aufmerksamkeit für den Lehrkörper, abrunden.

Montag, 26. September 2011

Es naht sich dem Ende . . .

- Ein Gedicht über den gegenwärtigen Gemütszustand -













 
Natürliche Willkür

Endlich da - der Online-Vertretungsplan!

Er war ein langer Weg. Doch seit einigen Wochen haben wir ihn endlich: den Online-Vertretungsplan. Leicht abrufbar unter: www.ovp.rlo-gsv.de
Seine Entstehungsgeschichte ist lang, scheinbar unendlich. Sie beginnt im Jahre 2007. Ein Schüler der damaligen 13. Klasse, Kilian S., der auch die Prowo organisiert hat, hatte eine polarisierende Idee: Er wollte den Vertretungsplan auf die Schul-Homepage bringen.

Hoher Besuch

Donnerstag, 22.09.2011 – ein Kommentar

Während im Ersten die Papstmesse live übertragen wird, sitze ich vor dem Fernseher und ärgere mich, dass Bilder der Demonstration gegen seinen Besuch kaum mehr als ein paar Sekunden Sendezeit erhalten. Immerhin 9000 Menschen versammelten sich am Donnerstagnachmittag zum Protest gegen den Papst am Potsdamer Platz und zogen schließlich friedlich zum Bebelplatz. Das ist einen Artikel wert, denke ich mir, greife zum Stift und beginne, meine Erfahrungen al s Teilnehmerin zu Papier zu bringen.

Montag, 19. September 2011

Ergebnisse der Schülersprecherwahl

Am Freitag war die diesjährige Schülersprecherwahl an der RLO. Obwohl nicht so stark polarisierend um den Zuspruch der Wähler (das sind wir alle!) gestritten wurde, kann man wohl trotzdem zu recht von einem Wahlkampf reden. Wir hörten Interviews, sahen schöne bunte Plakate und die Jüngeren unter uns bekamen sogar Bonbons, wenn sie Glück hatten. Als alle Stimmen dann mühselig gezählt und nach bisweilen mehr als dreifacher Korrektur von den Stimmzählern protokolliert worden waren, stand der Sieger der Schulsprecherwahl fest: Max Gens!

Alle Charaktere und Handlungsstränge sind frei erfunden

Mittwochs auf RTL:

9.30 Uhr: Mitten im Leben!
15.00 Uhr: Verdachtsfälle
16.00 Uhr: Familien im Brennpunkt
20.15 Uhr: die Super-Nanny
21.15 Uhr: Raus aus den Schulden

Auf RTL II:

9.00 Uhr: Frauentausch
11.00 Uhr: Big Brother
12.00 Uhr: X-diaries – love, sun & fun
13.00 Uhr: Privatdetektive im Einsatz
17.00 Uhr: Family stories

Und das sind nur Auszüge aus dem alltäglichen Fernsehprogramm.
Was diese Serien und hundert andere auf den verschiedensten Kanälen gemeinsam haben? Ihr Genre. Die Rede ist von sogenannten Doku-Soaps.

Montag, 12. September 2011

"Es gibt viele tolle Ideen und Potenziale an unserer Schule"

Als Erster meldete sich Maximilian Gens. Er ist 17 Jahre alt und im 1. Semester. Er ist seit der 7. Klasse in der GSV aktiv, auch, wenn er dort noch nie Mitglied war. Seine Leistungskurse sind Chemie und Biologie. An seiner Seite stehen als Stellvertreter Oskar Vitlif (10.2) und Sebastian Krück (10.3) zur Wahl.

Kissingenstrasse12: Hallo Max. Du hast dich als Erster um das Amt des Schulsprechers beworben. Wie bist du darauf gekommen, dich anzumelden?
Max Gens: Ich habe jahrelang in der GSV aktiv mitgewirkt. Das möchte ich jetzt weiter ausbauen.
K12: Wenn du gewählt wirst, was möchtest du verändern?
MG: Primär möchte ich die AG-Arbeit revolutionieren.

"Es wäre das schönste Geburtstaggeschenk "

Arthur Brieger, Erstsemester mit den Leistungskursen Biologie und Geschichte, meldete sich als zweiter Kandidat für die Schulsprecherwahl an. Er ist 15 Jahre alt. Er ist ebenfalls seit 2007 an der RLO. Er war selbst nie in der GSV, dafür aber in der Grundschule schon einmal Schulsprecher. Seine Stellvertreter standen zur zeit des Interviews noch nicht fest.
Zusatz vom 16.9: Arthur widerruft, dass er Max nicht als Gegner ansieht

Kissingenstrasse12: Hallo Arthur. Du hast dich als zweiter Kandidat angemeldet. Was hat dich dazu bewegt, dich zu bewerben?
Arthur Brieger: Ich war schockiert, dass sich nur Max beworben hat. Es war eine spontane Entscheidung. Ich wäre gern Schulsprecher mit Max als Stellvertreter.
K12: Aber du trittst doch gegen Max an?
AB: Ich sehe Max nicht als Gegner an.

The Passage – der Übergang

Justin Cronin

Peter ist neunzehn, als er zum ersten Mal die Sterne sieht. Er lebt in einer Welt, die aus etwa 90
Menschen besteht. Tagsüber scheint die Sonne. Nachts leuchten die Scheinwerfer.

Nacht für Nacht wird die Kolonie mit den wahrscheinlich einzig überlebenden Menschen
Nordamerikas von den Virals angegriffen. Die Virals waren Menschen, vor langer Zeit, doch ein Virus hat ihnen ihr Bewusstsein geraubt, sie gestärkt und zu mörderischen Tieren gemacht. 
Niemand weiß,ob es noch ursprüngliche Menschen auf der Welt gibt, in welcher hundert Jahre vor Peters Geburt der Virus ausbrach. Und niemand hat sich je aus der Kolonie herausgewagt. Doch es kann nicht immer so weiter gehen: Bald werden die Scheinwerfer erlöschen.

Montag, 5. September 2011

Kommentar: Philister der heutigen Zeit

Da, wo einmal in alten heruntergekommenen Häusern fröhlich vergnügte Studenten ohne viel Geld wohnten, wo Toiletten sich nur im Hausflur befanden, Fassaden bröckelten und Ofenheizungen jeden Morgen den Nerv raubten, dort befinden wir uns heute in einem Hort der Neureichen Ärzte, Psychologen, BWLer und Designer. Liebevoll werden sie die „Yuppies vom Prenzlauer Berg“ genannt. Und beschimpft.

Dienstag, 30. August 2011

„Was soll ich studieren?


Die AG „Studienberatung“, welche sich aus Lehrkräften, SchülerInnen und ElternvertrerInnen zusammensetzt, wurde zu Beginn des Semesters gegründet.
Die Idee hierzu kam von einem Deutschlehrer, der daraufhin zu Beginn des Semesters in der Oberstufe Befragungsbögen zum Thema „Studien- und Berufswahl“ austeilte. Zur Auswertung der Ergebnisse wurde die AG ins Leben gerufen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Informationsveranstaltungen zu organisieren und euch, den SchülerInnen, die Möglichkeit zu geben, direkt in Kontakt mit Studenten zu treten und über deren Studiengänge und/oder Auslandserfahrungen zu sprechen.

Schnelllerner, epochale und durchgängige Kurse – Fragen und Antworten

Was sind Schnelllerner?
Schnelllerner sind „entschleunigte“ Schnellläufer . Das heißt, sie machen noch die achte Klasse aber müssen dafür durchgängige und epochale Kurse belegen, damit die Unterrichtszeit doch noch verkürzt ist. Der erste Jahrgang dieser Schule, der das Schnelllerner Projekt durchführt, sind die jetzigen sechsten Klassen.
Was sind die „epochalen und durchgängigen Kurse“ überhaupt ?
Epochale Kurse sind nur jeweils ein Vierteljahr lang. Durchgängige Kurse dagegen dauern ein ganzes Jahr. Jeder Schüler muss vier epochale Kurse und einen durchgängigen Kurs wählen. Die stunden dauern je 75 Minuten
Welche Arten von Kursen gibt es?
Das Kursangebot ist sehr vielfältig. Zur Zeit gibt es geschichtliche, naturwissenschaftliche, sportliche aber auch künstlerische Angebote. Beispiele sind: „Naturwissenschaftliche Phänomene erforschen“, „Ein sportliches Bühnenprojekt erarbeiten“, „Vom Pigment zum Gemälde“, „Mathematisch knobeln und rätseln“ (diesen Kurs der Schulleiter höchstpersönlich), „Programmieren mit Lego“, und viele andere.
Was ist der Unterschied zum normalen Unterricht?
In den Kursen gibt es anstelle von Noten eine allgemeine Einschätzung des Schülers
in allen Kursen zum Ende des Schuljahres. Extra Lehrer für die Kurse gibt es nicht. Dadurch müssen wir Schüler nicht so viel lernen wie im normalen Unterricht und in einigen Kursen sammelt man praktische Erfahrungen.
Wie viele Schuljahre lang werden die Kurse durchgeführt?
Bis zum Ende der zehnten Klasse gibt es immer wieder neue Kurse, die wir belegen müssen bzw. können.
Insgesamt sind die Kurse eine schöne Abwechslung und ich persönlich freue mich, dass sich die Schulleitung für diese Art von Unterricht entschieden hat.

Montag, 22. August 2011

Anmerkungen zum Unerreichbaren

Egal wo der Pankower hingeht in diesen Tagen, sie sind unübersehbar. Kleben und Hängen an jeder Ecke, jedem Pfahl, jeder Laterne, ja, man möchte beinahe meinen, sie wären omnipräsent- und ein Stückweit ist dem auch so. Die Rede ist von Wahlplakaten.
Stimmzettel zur Abgeordnetenhauswahl

Insider-Tipp: Sommerferien verlängern

Die Sonne genießen…den Strand spüren…das Meer erleben… Dieser Sommertraum kann für jeden von uns (noch einmal) für einen Tag zur Wirklichkeit werden. Auch wenn sich 235 Kilometer ziemlich viel anhören, ganz außer unserer Reichweite ist die Ostsee nicht.
Hierzu ein Beispiel mit der Bahn: 

Montag, 27. Juni 2011

Rückblick Projekttag „Unsere Schule“

Ich mag gern vom Anfang beginnen. Die Idee für diesen Tag entstand auf der GSV Fahrt
und damals wusste ich schon wie viel Arbeit, das alles werden würde. Funktioniert hat
das Ganze nur durch die Unterstützung von ein paar genialen Menschen und nicht zu
vergessen vielen Menschen die dem Projekttag von Anfang an gut gesonnen gegenüber
standen. Aber zu den Danksagungen am Ende. Wesentlich für die Verwirklichung dieses
Tages waren von Anfang an die Spenden. Ich habe mich eine Woche lang gescheut, den
Kontostand zu überprüfen, aber ich war sichtlich überrascht als ich es dann doch tat.
1000€ sind an Spenden zusammengekommen! Das hat selbst mich ziemlich umgehauen!
Auch die Besorgung der Materialien verlief durch die Unterstützung der Eltern
problemlos. Am Projekttag selbst war ich ziemlich aufgeregt ob die Koordinatoren, die
ich eingeteilt auch wirklich kommen. Aber die Oberstufenschüler haben mich komplett
überrascht. Natürlich brauchten wir zu Beginn ein bisschen Anlaufzeit. Aber nach
und nach hat sich das Ganze eingependelt. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die
fünften und sechsten so schnell ihre Aufgaben beenden, glücklicherweise konnten wir
das Mittagessen vor verlegen, so dass das Ganze auch gut verlief. Im Anhang ist noch
einmal eine pdf-Datei mit den Projekten, die wir geplant hatten. Wir haben eigentlich
alles realisieren können bis auf: *ein paar Felder beim Schachbrett müssen noch rot
gestrichen werden.
*die Villa muss noch zu Ende gestrichen werden.
*und die Platten müssen noch fertig gestellt und angebracht werden.
Ansonsten hat alles wunderbar geklappt und ich bin total dankbar ein solches Projekt
mein letztes zu nennen.

Stattgefunden hat das Ganze vor allem auch wegen Luise Busse, die mir immer tatkräftig
mit neuen Ideen zur Seite stand. Wir hatten beide enormen Spaß an den Projekten :)
Außerdem haben mich Scott, Jonathan, Leon, Max und Gwendo unterstützt. Vielen Dank
dafür. Der letzte große Dank geht an die Spenden und die vielen Eltern und Lehrer und
natürlich Schüler, die den ganzen Tag über so eifrig am arbeiten waren. Wir haben
gemeinsam, was ganz Großes vollbracht und jeder der sich dafür zu schön war, der tut
mir leid. Ein letzter Kommentar noch zu den Zitaten. Ich habe damals keinesfalls die
Zitate selbst rausgesucht, die Idee entstand innerhalb des Vorstandes und wenn Schüler
in GSV in der ich die Idee nochmal zur Diskussion gestellt habe zu mir gekommen
wären, hätte man sich auch etwas anderes ausdenken können. All die Zitate, die in
der Schule rumgeisterten, wurden nicht verwendet. Wir haben sie natürlich kritisch
geprüft um genau solche Vorwürfe zu vermeiden. Deshalb würde ich alle, die diese
Kritik geäußert haben, bitten in sich zu gehen und zu überlegen, ob sie an dieser Stelle
wirklich angemessen ist. Fairer wäre es für all die Aktiven, wenn ihr euch einfach über
das entstandene Ergebnis freut.


Soviel dazu, ich bin sooooo sehr dankbar auf diese Art "Leb wohl" zu sagen und hoffe,
dass ihr diesen Anblick täglich genießt und daraus Mut für Neues schöpft. Ich hab diesen
Tag genossen und werde noch häufig daran denken.

Von Lisa Anouk Müller-Dormann

Dienstag, 14. Juni 2011

De Auctoribus

Fragt man Kinder in jungen Jahren, was sie später werden wollen, so erhält man oft Antworten wie: Polizistin, Astronaut, Feuerwehrmann oder Lehrerin. Berufe also, welche irgendeine Art von frühen Idealvorstellungen widerspiegeln und welche zudem einschlägig bekannt sind. Selten werden Erwachsene mit einem so speziellen Wunsch wie zum Beispiel „Elektroinstallateur für Energie- und Gebäudetechnik“ konfrontiert. Ein weiterer Faktor ist daher, dass die Berufsbezeichnung nicht zu schwierig zu merken ist.
Egal ob sich diese Vorstellungen im Erwachsenenalter realisieren lassen, als auffällig empfand ich, dass ich bisher noch nie von einem Kind gehört habe, das einmal als Autor arbeiten wolle. Hinreichend bekannt dürfte der Beruf eigentlich sein, auch ist er nicht schwierig auszusprechen. Überhaupt kenne ich gar keine hauptberuflichen Autoren, ging mir gerade auf. Aber gut, bei Astronauten sieht es ganz ähnlich aus, solche sind mir ebenso wenig bekannt. Ist das also schon das Ende?