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Montag, 20. Juni 2011

Helene Pachale - ein besonderer Mensch der RLO?!?!

Helene Pachale wurde am 01. November 1990 in Berlin-Lichtenberg geboren. Sie ist das mittlere Kind dreier Töchter. Ihre schulische Laufbahn begann mit dem Besuch der Sportschule Werner-Seelenbinder-Schule in Höhenschönhausen, welche sowohl eine Grund- als auch Oberschule ist. Einige Jahre später wechselte sie auf die Gutenberg-Oberschule in Hohenschönhausen.
In der 9. Klasse entschied sich Helene ins Ausland zu gehen, aber da die finanzielle Lage der Familie dies nicht ermöglichen konnte, organisierte Helene mit Hilfe ihrer damaligen Lehrerin einen privaten Auslandsaufenthalt an der Zürich-Schule in Barcelona.

Dienstag, 14. Juni 2011

Der Frühling kommt


Der Winter ist vorbei wir dürfen nun nach draußen
und müssen nicht mehr drinnen, nicht mehr drinnen haußen.

Dort ist die Wiese voller Blumen
so wie ein buntes Meer.

Da sind die Vögelein sie rufen
weit von dem Baume her.

Schon früh am Morgen ist es hell
der Tag wird wieder länger.

Und auf dem Baume sitzt ein Sänger
und begrüßt die Spaziergänger.

von Cathy, Klasse 5.1

De Auctoribus

Fragt man Kinder in jungen Jahren, was sie später werden wollen, so erhält man oft Antworten wie: Polizistin, Astronaut, Feuerwehrmann oder Lehrerin. Berufe also, welche irgendeine Art von frühen Idealvorstellungen widerspiegeln und welche zudem einschlägig bekannt sind. Selten werden Erwachsene mit einem so speziellen Wunsch wie zum Beispiel „Elektroinstallateur für Energie- und Gebäudetechnik“ konfrontiert. Ein weiterer Faktor ist daher, dass die Berufsbezeichnung nicht zu schwierig zu merken ist.
Egal ob sich diese Vorstellungen im Erwachsenenalter realisieren lassen, als auffällig empfand ich, dass ich bisher noch nie von einem Kind gehört habe, das einmal als Autor arbeiten wolle. Hinreichend bekannt dürfte der Beruf eigentlich sein, auch ist er nicht schwierig auszusprechen. Überhaupt kenne ich gar keine hauptberuflichen Autoren, ging mir gerade auf. Aber gut, bei Astronauten sieht es ganz ähnlich aus, solche sind mir ebenso wenig bekannt. Ist das also schon das Ende?

Kopfüber

Was fällt einem zum Thema „Kopfüber“ ein? Vielleicht ein Handstand. Oder eine Achterbahn. Oder ein Klettergerüst, an dem jemand hängt. Vielleicht aber auch etwas ganz anderes, auf das niemand sonst jemals kommen würde.
„Kopfüber“ war das Thema des THEOs 2010/2011. Ungefähr 520 Schüler und Schülerinnen zwischen 9 und 19 Jahren haben diesmal bei dem alljährlichen Wettbewerb des Vereins Schreibende Schüler e.V. mitgemacht und ihre Texte hingeschickt. Von den eingesendeten Texten wurde jeweils einer innerhalb eines Jahrgang und drei Lyrik-Einsendungen ausgewählt, die für den THEO nominiert wurden.
Ich war eine von ihnen und wurde zum Nominiertentreffen für ein Wochenende nach Wannsee eingeladen. Dort haben wir uns auf die Lesung im April im Roten Rathaus vorbereitet, bei der dann die vier THEOs, einmal für die 9-12 jährigen, die 13-15 jährigen, die 16-19 jährigen und für das beste Gedicht vergeben wurden. Diesmal waren ungefähr 300 Zuschauer anwesend, es ist also nicht nur eine kleine Lesung in einer verstaubten Bibliothek. Ich bin eine der glücklichen Gewinnerinnen (Altersstufe 13-15 jährige) und habe jetzt eine kleine Statue in meinem Zimmer stehen.

Montag, 6. Juni 2011

Ein Bezirk verwandelt sich: das Pankower Tor

Das brachliegende Bahngelände zwischen S+U-Bahnhof Pankow und Prenzlauer Allee

Seit Jahren macht man sich schon darüber Gedanken, was auf dem Gelände des alten Güterbahnhof Pankow entstehen wird. Egal ob man mit der S- oder U-Bahn bzw. der Tram nach Pankow-City hereinfuhr, war zur Überbrückung der Wartezeit bei gähnender Langeweile der persönliche Umgestaltungsgedanke des Areals present. Vielleicht wolle man ein Kino? einen Freizeitpark? ein Einkaufszentrum? oder schlichtweg Wohnungen auf dem 40 Hektar großen Gelände errichten?! So ziemlich alles wäre im Zentrum des Familienbezirks Pankow vorstellbar gewesen. 

Lesenswertes längst vergessen - Buchempfehlung der Redaktion

1850 in einem sklavenhaltenden Staat der USA:

Der dunkelhäutige Sklave Tom erhält den Befehl andere Sklaven für deren Ungehorsam auszupeitschen. Doch der fromme Tom widersetzt sich dem Befehl – eine mutige Tat.

In ihrem Buch „Onkel Toms Hütte“ beschreibt Harriet Beecher-Stowe die Schicksale einiger Sklaven kurz vor dem Beginn des amerikanischen Bürgerkrieges, zu einer Zeit, als die Sklaverei – durch das Gesetz legitimiert – in den Südstaaten ihre Blütezeit hatte. Es ist ein Buch über die Leiden und Ungerechtigkeit dieser Welt – und deshalb noch immer so aktuell.

Der Frühling


Wie wünsch ich mir den Frühling wieder
Die Vögel zwitschern ihre Lieder
Und endlich scheint die Sonne
Erfüllt uns mit viel Wonne
Den schönen Frühlingstraum.

Die Blumen blühen wieder bunt
Und in des Sees tiefem Grund
Erwacht ein Fischlein aus dem Schlummer
Um uns kreist ein dicker Brummer
Wenn wir träumen unterm Baum.

von Julian, Klasse 5.1